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Essen und Trinken
Karten und Literatur
Bike: Oberstdorf - Bergkristall - Freibergsee
Bike: Oberstdorf - Oytal - Käseralpe
Bike: Oberstdorf - Gerstruben - Dietersbachalpe
Bike: Oberstdorf - Spielmannsau - Traufbergalpe
Bike: Oberstdorf - Sesselalpe
Wandern: Oberstdorf - Söllereckbahn -
Freibergsee
Wandern: Oberstdorf - Judenkirche -
Jägersberg
Wandern: Bödmen - Gemstelalpe und
zurück
Bergtour: Oberstdorf - Gr. Daumen
Bergtour: Großer Widderstein
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Essen und Trinken
Hier kann ich folgende Lokale aus eigener Erfahrung
empfehlen:
- Königliches Jagdhaus nahe der Therme. Wird im "Bib
Gourmand" von Michelin empfohlen. Sehr gute Qualität zu
moderaten Preisen. Wenn sich die Bedienung nur abgewöhnen
würde, beim Servieren immer den vollen Titel der Speise
runterzurattern. Ich weiß doch, was ich bestellt habe.
- Wildes Männle. Einfaches Gasthaus mit angegliederter
Metzgerei, bürgerliche Küche. Die Schlachtplatte war
vorzüglich. Wenn der Chef etwas weniger oft vorbeikommen
würde, um nach dem Befinden zu fragen...
- Sieben Schwaben. Gehobene Atmosphäre. Mittlere
Qualität.
- Bergruh in Tiefenbach. Schöne Terrasse, Essen gut.
- Strandbad Freibergsee. Geht so.
Weitere Empfehlungen, die ich nur weitergebe, sind:
- In's Panorama in Reute
- Maximilian's Restaurant: Speisekarte hat recht teuer ausgesehen
- Oytal-Haus. Neuer Pächter seit Dez. 2002. Sieht vielversprechend aus
Karten und Literatur
Hier wären zu nennen:
- Kompass-Karte Nr.3 "Allgäuer Alpen, Kleinwalsertal" (→
bestellen)
- Mountainbike-Karte Oberstdorf erhältlich bei der
Stadtinformation
- Rother Wanderführer "Allgäu 1"
- Alpenvereinsführer "Allgäuer Alpen"
Bike-Tour: Oberstdorf - Bergkristall - Freibergsee
| Beschaffenheit: |
Schotter- oder Waldwege |
| Schwierigkeit: |
leicht |
War eigentlich nur als kurze Spazierfahrt gedacht, wurde
aber dann doch mehr:
Start bei der Walserbrücke (Richtung Kleinwalsertal).
Dort auf der ein kurzes Stück Straße zur
Schlechtenbrücke. Hierher geht's auch direkt vom
Zentrum. Gegenüber der Brücke geht ein Wanderweg steil
hoch. Nach einer Weile stößt man auf die Alte
Walserstraße. Dort wo der geteerte Weg anfängt, fährt
man dem Schild "Waldesruh" bzw. Freibergsee nach. Der
Weg steigt überraschen lange an bis zum Berggasthof
Bergkristall (ca. 1000m). Sieht recht einladend aus. Bis
hier verläuft der Weg weitgehend im Wald. Ab
Bergkristall geht es etwas offener hinunter über das
Naturfreundehaus (keine Einkehr) zum Freibergsee. Der
Weg heißt "Edmund Probst Weg". Am Freibergsee gibt es
eine Strandcafe und Ruder- und Bademöglichkeit
(Eintritt). Ein Nichtschwimmer ist zwar vorhanden, sieht
aber wenig einladend aus.
Zurück nach O. geht es auf bezeichnetem Weg. Ab "Unterer
Renksteg" geht es romantisch an der Stillach entlang bis
zum Abzweiger zum Gasthaus Karatsbichl. Von dort auf
schmaler Fahrstraße in den Ort.
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| Hochleite
| Freibergsee
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Bike-Tour: Oberstdorf - Oytal - Käseralpe
| Beschaffenheit: |
Teer- und Schotterwege |
| Schwierigkeit: |
mittel |
Starten können wir an der Skiflugschanze oder an der Brücke
über den Oybach. Ersteres geht auf der Fahrstraße bis zum
Cafe Kühberg. Letzteres auf einem Wanderweg in steilen
Serpentinen zum Kühberg. Von dort weiter auf der Fahrstraße
sanft ansteigend bis zum Oytal-Haus. Dieser Weg ist IMHO der
schönste, abwechslungs- und aussichtsreichste der langen
Talwege. Eignet sich auch zum Wandern. Man darf sich nur
durch die vielen Radfahrer nicht frusten lassen. Mit Kindern
lohnt es sich, für den Rückweg einen City-Roller
mitzunehmen. Der bringt einen auf dem Rückweg ohne Einsatz
von Kalorien nach Oberstdorf zurück.
Das Oytal-Haus liegt sehr schön, ist aber innen wenig
beschaulich. Wenn welche hierher fahren dürften, würde
wahrscheinlich ein Schild "Busse willkommen" hängen.
Zwischen Oytal-Haus und Gutenalm ist der Weg geschottert bis
steinig. Ab Gutenalm wird's wieder geteert. Das ist auch gut
so (für mich), denn ab da geht's ordentlich hoch. Ich hab's
nur geschafft, indem ich mir meinen eigenen Serpentinen
eingebaut habe. Die Käseralpe liegt dann wie üblich in einem
Hochtal im Talschluss (1405m). Gleicher Weg zurück.
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| Oytalhaus | Weg zur
Käseralpe |
Bike-Tour: Oberstdorf - Gerstruben -
Dietersbachalpe
| Beschaffenheit: |
Teer- und Schotterwege |
| Schwierigkeit: |
mittel |
Vom Ort aus (z.B. Nebelhornbahn Talstation) den Schildern
Richtung Gerstruben folgen. Bis Gerstruben auf kleiner
Straße teilweise steil hinauf. Falls man dort nicht vom Hund
gebissen wird, geht es weiter auf steinigem Weg nicht sehr
steil zur Dietersbachalpe im Talschluss. Sehr schön gelegen.
Auf gleichem Weg zurück.
Bike-Tour: Oberstdorf - Spielmannsau -
Traufbergalpe
| Beschaffenheit: |
Straße und Schotterwege |
| Schwierigkeit: |
mittel bis schwer |
Vom Ort z.B. über St. Loretto auf der Straße nach
Spielmannsau. Die Straße führt beschaulich an der Trettach
entlang. Scheinbar nur leicht ansteigend gewinnt man doch
etwas Höhe bis Spielmannsau . Es gibt wohl auch einen Weg
neben der Straße. Durch Spielmannsau durch noch 500m an der
Trettach entlang bis der Weg zur Traufbergalpe links
abzweigt.
Der Anstieg ist das steilste, was ich in dem Urlaub gefahren
bin. Wenn man sich schon fast am Ziel wähnt, geht es noch
mal genauso steil - wenn auch nicht so lange - hinunter, um
dann vor der Alpe wieder anzusteigen. Gleicher Weg zurück.
Bike-Tour: Oberstdorf - Sesselalpe
| Beschaffenheit: |
Teer- und (wenig) Schotterwege |
| Schwierigkeit: |
mittel |
Zuerst wie bei der Judenkirchen-Tour
bis zur Breitach. Dort Richtung Klamm. Kurz vor dem
Parkplatz bei der Bushaltestelle rechts hinauf zur
Sesselalpe. Der Aufstieg ist nicht sehr beschaulich. Oben
nochmal rechts ab zur Sesselalpe. An dieser geht es wieder
rechts hinauf. Ungefährt genauso steil wie vorher aber
landschaftlich interessanter. Wenn man die Runde um die
Sesselalpe gedreht hat, geht es auf gleichem Weg wieder
zurück.
Wandern: Söllereckbahn - Hochleite - Freibergsee
Eine etwas längere Wanderung für steigfaule Kinder.
Wir fahren mit dem Auto zur Söllereckbahn-Talstation und mit
der Bahn hinauf. Oben immer den Wegweisern "Hochleite" und
"Freibergsee" folgen. Es geht abwechslungsreich über Wald
und Wiesen zum Berggasthaus "Hochleite". Sehr beschaulich
mit guter Aussicht auf den Allgäuer Hauptkamm. Weiter zum
Freibergsee und dessen Strandbad. Darüber habe ich mich
schon in der entsprechenden Bike-Tour
ausgelassen.
Um zum Edmund-Probst-Weg und somit Richtung Söllereckbahn zu
gelangen, muss man leider nochmal um den halben See
herumlaufen. Dann geht es leicht bergan zum Bergkristall.
Von dort sind es nur noch 10 Minuten bis zur Talstation der
Söllereckbahn. Wenn sich einer findet, der das Auto von dort
holt, kann man auch den gleichen Weg nach O. hinunterlaufen,
den ich in der entsprechenden
Bike-Tour beschrieben habe.
Wandern: Oberstdorf - Tiefenbach - Judenkirche -
Jägersberg
Eine kleine Wanderung mit Kindern. Schon etwas
anspruchsvoller, vor allem bei Nässe.
Wie bei der Bike-Tour Freibergsee
starten wir bei der Walserbrücke (Richtung Kleinwalsertal).
Dort auf der ein kurzes Stück Straße zur Schlechtenbrücke.
Hierher geht's auch direkt vom Zentrum. Gegenüber der Brücke
geht ein Wanderweg steil hoch. Nach einer Weile stößt man
auf die Alte Walserstraße.
Auf dieser weiter bis zur B19 und diese
überqueren. Wer hier schon genug hat, kann im unweiten "In's
Panorama" die Aussicht genießen.
Wir gehen den Weg Nr. 26 hinunter zur Breitach. Von dort
leider eine längeres Stück an der Straße entlang zur
Ortsmitte von Tiefenbach. Dort geht es rechts hinauf
Richtung Kirche. Bei der Kirche links von der Straße weg
Richtung Wald. Vorher könnte man noch im Gasthof "Bergruh"
eine Pause machen.
Im Wald steigt es auf schmalem, kleinem Pfad an vorbei an
senkrechten Felswänden. Das Ganze gipfelt in der
Judenkirche, einem riesigen natürlichen Torbogen aus Fels,
der wie das Tor zu einem natürlichen. von Feldwänden
umgebenen Raum aussieht.
Von dort geht es genauso steil und glitschig auf einem
Waldweg hinunter. Das braucht gutes Schuhwerk. Raus kommt
man beim Gasthof Jägersberg. Von dort kann man sich
verkünsteln und zur nächsten Bushaltestelle gehen und so ein
paar Meter sparen. Es lohnt sich aber kaum, denn zu Fuß ist
es nach Oberstdorf auch nur eine knappe Stunde.
Wandern: Bödmen - Gemstelalpe
Ein schöne zweistündige Wanderung mit Kindern.
Man fährt mit dem Bus ins Kleinwalsertal bis zur Haltestelle
Gemstel hinter Bödmen. Die Busfahrt ist kein Vergnügen,
weder platzmäßig noch preislich. Wer den Bus öfter
benutzen will, kann sich anscheinend bei der Stadtinfo ein
Pauschalticket besorgen.
Der Weg geht über Almgebiet und Wald immer an der Gemstel
entlang zur Vorderen Gemstelalpe und weiter zu hinteren
Gemstelalpe. Hier treffen sich alle - sagen wir mal -
Bewunderer der Konditionsstarken, die es noch auf die
Widdersteinhütte oder gar den Widderstein schaffen. Trotz
der Kürze der Wanderung bietet sie eine Landschaft, die man
sich sonst meist mit längeren Märschen verdienen muss:
Lieblicher Talgrund mit steil aufragenden Wänden links und
rechts und einen schöne Hütte am imposanten Talschluss.
Bergtour: Oberstdorf - Gr. Daumen
Sehr schöne Tour - auch ohne den Hindelanger.
Die Beschreibung beginnt in Oberstdorf am Skistadion. Dort
geht es ein kleines Stück die Fahrstraße hinauf, dann aber
gleich dem Schild zum Faltenbachtobel folgen. Er der
schönsten und gepflegtesten Tobel, die ich je gesehen habe.
Viele Eisenstufen und gut ausgebauter Weg. Wie üblich
gewinnt man in dem Tobel schnell Höhe und kommt schon nahe
bei der Seealpe heraus. Auf dem Forstweg weiter zur Seealpe.
Der geteerte Forstweg geht zu meiner Überraschung bis zum
Edmund-Probst-Haus in 1929m Höhe. Das ist zum Laufen nicht
gerade in Vergnügen, wäre aber mit dem Bike ein noch
geringeres gewesen. Respekt dem, der das schafft.
Diesen Weg zum Edmund-Probst-Haus kann man eigentlich keinem
guten Gewissens raten, außer er hat den (Ehr)geiz, die
Seilbahn zu meiden. Vom E-P-Haus geht es auf
bezeichnetem Weg Richtung Großer Daumen und Koblatt. So toll
wie der Weg am Anfang bezeichnet scheint, ist es bald nicht
mehr. Man betet schon öfter mal, dass man keine Abzweigung
verpasst hat. Der Weg ist richtig schön hochalpin mit
leichtem auf und ab, im freien Fels. Für geländegängige
Kinder bestimmt eine kurzweilige Angelegenheit. Er zieht
sich allerdings bis zum Koblatt ganz schön. Man ist
versucht, jede kleine Pfütze als See zu interpretieren, um
sich am Ziel zu wähnen. Aber der Koblatt-See ist schon
eindeutig als solcher zu erkennen, wenn man mal da ist. Von
dort ist es auch nicht mehr weit zum "Einstieg" auf den Gr.
Daumen. In steilen Serpentinen geht es hinan in die Scharte
zum NN und dann weiter auf den Gipfel mit grandioser
Aussicht.
Ich bin den Weg zum Edmund-Probst-Haus wieder
zurückgegangen. Es gibt aber die angeblich schöne
Alternative, zum Giebelhaus bei Hinterstein abzusteigen und
von dort mit dem Bus nach O. zurückzufahren.
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| Koblattsee mit Gr. Daumen
| Nebelhornbahn
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Bergtour: Baad - Bärgunttal - Widderstein - Gemsteltal
Anspruchsvolle Bergtour mit Anfassen des Felses
Die angegeben Reihenfolge Bärgunt - Gemstel hat sich
bewährt. Erstens weil der Aufstieg im Schatten verläuft und
zweitens weil der Bärgunttal glitschiger ist und somit im
Aufstieg leichter bekömmlich. Der Wegverlauf ist klar und
bedarf keiner größeren Beschreibung, außer dass er
wunderschön ist und eine Bilderbuchbergtour darstellt. Der
Aufstieg von der Widdersteinhütte zum Gipfel ist
terrassenförmig steil und erfordert schon häufigen Einsatz
der Hände. Vor allem bei einsetzendem Regen könnte man
unangenehme Überraschungen erleben. Wegen des vielen losen
Gerölls ist auch ein Helm nicht ganz unnütz. |