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Overlay
Zu den Wander- und Bike-Touren habe ich jetzt die passenden Overlays zur
topographichen Kartensammlung Top50
beigefügt. Bitte diese als .ovl-Dateien speichern und dann in das
Top50-Programm laden.
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Buchen
Wir haben eine FeWo ca. 3 Monate im Voraus für August gebucht. Unser
ursprünglicher Wunsch - eine FeWo auf einem Bauernhof ließ sich zu diesem
Zeitpunkt schon nicht mehr verwirklichen. Es ist also ratsam, frühzeitig zu
buchen. Überhaupt scheinen in dieser Gegend Ferienwohnungen zu überwiegen
verglichen mit Hotels und Zimmern. Es gibt sehr schöne FeWo, die
vergleichsweise preiswert sind
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Land und Leute
Die Leute sind ausgesprochen freundlich in diesem Landstrich. Das geht vom
Vermieter über Nachbarn, Bäcker, Bedienungen, etc. Als wir auf der Rückfahrt in
einem McDonalds in unserer Gegend einkehrten, mussten wir uns erst wieder an
die rauen Sitten gewöhnen.
Auch die Infrastruktur ist kinderfreundlich: Märchengarten, Kindermenüs in
Restaurants, Kinderbetreuung im Haus des Gastes, etc.
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Ankunft
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Bei der Kurverwaltung gibt es eine hervorragende Karte. Vorderseite: Wandern
(1:30000), Rückseite: Biken (1:65000).
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Ebenfalls bei der Kurverwaltung gibt's Fahrscheine für den Dorfbus. Diese
kosten eine Kleinigkeit zusätzlich (DM 2,- pro Person). Vorsicht, der Bus fährt
nur sehr selten. Wir haben ihn nie genutzt.
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Ebenfalls bei der KV gibt es das Veranstaltungsprogramm.
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Im Haus des Gastes gibt es das Kinderprogramm. Dort wird eine Kinderbetreuung
angeboten sowie Aktivitäten für die Kinder wie "Mit dem Förster in den Wald",
Kutschenfahrt, Bauernhofbesichtigung, Wanderungen, etc.
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Essen gehen
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Der "Neuwirt" in der Ortsmitte bezeichnet sich zwar selbst als "Wirtshaus" im
Gegensatz zu "Restaurant", aber die Qualität ist hervorragend. Ich habe noch
nie so gute Steinpilze mit Semmelknödeln gegessen. Und das bei
"wirtshäuslichen" Preisen. 2001 waren's die Pfifferlinge.
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Das Ristorante "Da Claudio" liegt ca. 500m von *der* Ampel in Richtung Reit im
Winkel. Die Ware war gut bei etwas gehobenen Preisen. Die Spezialität scheint
Pizzabrot zu sein, das reichlich mit knoblauch- und kräutergetränkten Tomaten
belegt ist. Die Etikette war allerdings nicht preisgerecht. Der letzte bekam
seinen Hauptgang erst als die anderen längst fertig waren.
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Der "Forellenhof" in Eisenärzt hat eine eigene Forellenzucht und viele
Variationen von Forellen auf der Speisekarte. Eine mittlere gebackene Forelle
hat uns DM 20,- gekostet und war sehr gut. Die Lage des Hofs ist sehr
beschaulich und dementsprechend ist auch die Aussicht von der Terrasse. Aber
auch drinnen sitzt man sehr stilvoll. In einem Raum links vom Eingang fühlt man
sich hundert Jahre zurückversetzt.
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Bei der "Windbeutelgräfin" Richtung Brand sitzt man sehr schön, ebenfalls in
historischen Räumen. Man muss auch nicht unbedingt Windbeutel essen ;-)
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Ruhpoldinger Hof ist recht, wenn mal etwas gediegener essen möchte. Keine
Schnellabfertigung wie beim Neuwirt. Ware ebenfalls gut. Sensation für Kinder,
die eine Cola, Fanta o.ä. bestellen: ein Kunststoffglas mit Deckel und Halm zum
Mitnehmen.
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Märchen-Familienpark im Ortsteil Vorderbrand
Auf den ersten Blick scheint der Eintritt für einen Märchenwald zwar etwas
teuer. Aber es ist weit mehr als ein Märchenwald: Karussell,
Abenteuerspielplatz und - last but not least - die Riesenrutschen. Allein die
sind schon den Eintritt wert. Vorsicht, den Märchenwald nicht mit dem in
Marquartstein verwechseln.
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Wandern mit Kind: Mit dem Förster in den Wald
Im Zweiwochenturnus wird von der Kurverwaltung ein Waldspaziergang mit dem
Förster angeboten. Uns führte dieser vom Weitsee ein gutes Stück Richtung
Rötelmoos. Sehr schöne Wandertour entlang eines romantischen Baches. Nach einer
spielerischen Vorstellungsrunde (die etwas zu lang geriet) bekamen die Kinder
verschiedene Aufgaben, die auf der Tour zu lösen waren. Am Endpunkt der
Wanderung gab der Förster Einblicke in die Holzwirtschaft. Unter anderem wurde
ein echter Baum gefällt, zersägt, vermessen, etc. Tipp: Immer nahe beim Förster
gehen. Sonst bekommt man nicht viel mit.
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Wandern mit Kind: Steinbergalm - Blickneralm
Wir sind bis zur Steinbergalm gefahren (DM 2,- für's Parken). Von da sehr
abwechslungsreich durch Wald und Wiesen bis zur Mittelstation zum Hochfelln.
Die sah wenig einladend aus. Deshalb sind wir gleich weiter zur Blickneralm. Da
geht's zwar stärker auffi aber wegen des Ausblicks auch für Kinder kein
Problem. Auf der Blickneralm gibt es gute Verpflegung. Wer weiter will: ca. 400
Höhenmeter bis zum Hochfelln. Zurück auf demselben Weg.
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Wandern mit Kind: Unternberg
Wir sind mit dem Sessel hinaufgefahren und heruntergelaufen. Eine sehr schöne
Tour, die unsere Tochter (6 Jahre) auch gefordert hat, da es teilweise recht
steil abwärts geht. Am Ende gab es in der Rattneralm eine wohlverdiente
Brotzeit.
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Wandern mit Kind: Maria Eck - mehr ein Spaziergang
Mit der Bahn nach Eisenärzt. Gleich gegenüber des Bahnhofs geht es im Wald den
Berg hoch. Immer den Schildern nach zuerst etwas steiler im Wald hoch, dann
über Wiesen bis zur Strasse. Ihr folgend bis zum Kloster+Klosterschänke. Hin
ca. eine Stunde, zurück eine knappe halbe. Ist gut geeignet, um das Mittagessen
etwas zu verlängern.
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Wandern mit Kind: Röthelmoos-Alm
Mit Auto oder Bus nach Urschlau. Von dort auf gesperrter Fahrstraße bis zum
Ende (1/2 Stunde). Der leicht ansteigende Weg geht kurzweilig an der Urschlauer
Ache entlang. Bis hierhin könnte man auch ohne MTB mit dem Fahrrad fahren.
Fahrrad könnte man stehen lassen. Dann geht es auf befestigtem Waldweg steiler
hinauf (nochmal 1/2 Stunde). Oben lädt die Dandl-Alm z.B. zu Speckbrot und
Kaiserschmarrn ein. Viel mehr gibt es allerdings nicht.
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Radtour mit Kind: Eisenärzt - Traunstein
Da die Strecke zwischen Ruhpolding und Eisenärzt nicht kindgerecht ist, sind
wir zunächst mit der Bahn nach Eisenärzt gefahren. Vom Bahnhof geht es auf der
Strasse ins Dorf. Im Dorf links über eine Brücke und ab dann immer an der Traun
entlang ohne wesentliche Steigungen. In Siegsdorf kann man dem Mammutmuseum
einen Besuch abstatten. Der Radweg geht direkt am Mammutmuseum weiter (Schild)
Richtung Schwimmbad. Von hier ebenfalls auf bequemem Weg nach Traunstein.
Gesamtweg ca. 10 km. Von Traunstein zurück mit der Bahn.
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Baden im Weitsee
Zwischen Ruhpolding und Reit im Winkel gibt es mehrere Seen mit
Bademöglichkeit. Die Parkplatzsituation an allen ist an schönen Tagen
katastrophal. Zum Fahrradfahren ist es für kleinere Kinder zu weit. Wenn's
irgendwie geht: mit dem Bus hinfahren. Wir war am Weitsee. Der geht recht flach
rein. Allerdings kleinsteinig. Empfindliche Zeitgenossen sollten Badeschuhe
mitnehmen. Das Wasser ist sehr klar und nur mäßig kalt (bei uns: ca. 20 Grad).
Man wird beim Schwimmen von einem Geleitzug Forellen umrahmt.
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Bike: Bojernhof
Kurzer aber sehr knackiger Anstieg. Zum abendlichen Kurztraining für Greenhorms
geeignet. Ich musste Serpentinen einbauen à
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Bike: Ruhpolding - Eisenärzt
Ein etwas längere Abendrunde von Ruhpolding aus. Nach Vordermiesbach geht es -
auf kaum befahrener Strasse - doch etwas bergauf. Ab Vordermiesbach auf
befestigtem Feldweg sehr schön nach Eisenärzt. Einen gescheiten Rückweg habe
ich nicht entdeckt. Die Strasse kann ich nicht empfehlen. à
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Bike: Ruhpolding - Wittelsbacher Höhe
Von Ruhpolding zuerst nach Zell. Am Ortsausgang Richtung Inzell links ab dem
Wegweiser "Untereben, Obereben" folgen. Die nächste links Richtung Infang geht
aber auch. Auf Teerstraße moderat ansteigend bis zur zweiten Hofdurchfahrt.
Dort rechts auf Feldweg leicht abwärts (kein Schild :-( bis man wieder
auf einen geschotterten Fahrweg kommt. Den kernig hinauf. Die Wittelsbacher
Höhe selbst ist touristisch nicht sonderlich attraktiv. Eine Blockhütte mit
Aussichtsbank, das war's. Vielleicht habe ich aber auch was verpasst. Danach
geht's wieder obi Richtung Vordermiesenbach. Man kann bis Vordermiesenbach
fahren oder vorher links Richtung "Bojernhof" abbiegen. So war ich nach ca.
einer Stunde wieder daheim. Der Weg wird auf als leichte Wanderung im
"Ruhpoldinger Allerlei" empfohlen. Zumindest mit Kindern kann ich diese
Empfehlung nicht unterstützen.
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Bike: Gründbergumrundung
Über den Märchenpark nach Urschlau (bis hierher auch mit Bus). Ab da den
Schildern "Rundweg Gründberg" und "Nr. 52" folgen. Das ging gut bis zum Abzweig
"Haaralm". Da geht es laut meinem Bücherl geradeaus auf befestigtem Feldweg.
Ich habe mich jedoch von dem Schild "Weg geht nicht weiter" verleiten lassen,
den Fußweg "Nr. 52" rechts ab zu nehmen. Das bedeutete: ca. 300 Höhenmeter
abwärts tragen. Ätzend! à
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Bike: Steinbergalm - Maria Eck
Dies ist eine Teil des Chiemgauer MTB-Marathon. Von Ruhpolding die Straße bis
zur Steinberg-Alm hinaus. Teilwiese 20% Steigung. Dann weiter auf breitem
Wanderweg Richtung Hochfelln Mittelstation. Abwechslungsreich über Weiden und
durch Wald. Nicht weit von der Mittelstation an der einzigen kniffligen
Kreuzung im Wald geht's rechts ab Richtung Bergen (Weg Nr. 8, keines des
üblichen MTB-Marathon-Schilder). Ab da kann man sich wieder auf das gelbe
Schild des Chiemgauer MTB-Marathon verlassen. Unter ständigigem, aber nicht
sehr forderndem Auf und Ab nach Maria Eck. Von dort erst Straße Richtung
Siegsdorf, dann rechts ab Richtung Eisenärzt und zurück Richtung R.
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Bike: Schwarzachenalm - Kaitelalm
Eine landschaftlich sehr schöne Tour für vor dem Frühstück oder nach dem
Abendessen. Von Ruhpolding Reit im Winkl bis Laubau. Am besten auf dem Radweg.
In Höhe Laubau auch breiter Schotterstraße Richtung Schwarzachenalm. Dieser
Teil steigt nur leicht an und is auch für normale Radler geeignet. Von der
Schwarzachenalm (unbewirtschaftet) geht's dann steiler hinauf zur Kaitelalm.
Die ist bewirtschaftet. Ich bin von dort auf gleichem Weg wieder zurückgefahren
(gesamt 1 1/4 h). Man kann die Runde aber auch ausdehnen und im großen Bogen
zurück zur Schwarzachenalm fahren (à
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Bike: Staubbachfall - Heutal - Winkelmoos-Alm
Von R. auf Radweg Richtung Reit bis Höhe Laubau. Dann Richtung Staubbachfall
ins Fischbachtal. Bis zum Ende der Schotterstraße nur leicht ansteigend und
damit auch für normale Fahrräder geeignet. Ab da nur noch für erfahrerene
MTB-Fahrer befahrbar. Ich habe geschoben. Bis Heutal ist die Strecke in dieser
Richtung eher als sehr schöne Wandertour geeignet (s.u.). Ab da wo man wieder
gut fahren könnte, kommt ein Verbotsschild für Radler. Das soll einer
verstehen. Von Heutal zur weiter Winkelmoos-Alm mäßig ansteigend. Von dort
hinunter zum Seegatterl und auf dem Radweg zurück nach R. vorbei an den
diversen Seen. Eigentlich ist die Strecke eher umgekehrt zu empfehlen, weil man
dann den Hauptanstieg bequem mit dem Rad bewältigen kann und nicht schieben
muss (zumindest ich). Der Anstieg vom Seegatterl aus ist noch bis in dem späten
Morgen im Schatten. Außerdem sollte man am Staubbachfall nicht zu früh
ankommen, wenn man schöne Bilder machen will. Sonst ist er auch der im
Schatten.
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Bike: Thoraualm
Von Ruhpolding Richtung Brand (Märchenpark). Rechts ab Richtung
"Glockenschmied". Von dort auf Fahrweg bis Thoraualm. An Details kann ich mich
leider nicht mehr erinnern. War letztes Jahr.
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Bike: Reiteralm
Von Ruhpolding Richtung Inzell immer dem "Chiemgauer MTB-Marathon" Wegweiser
folgen. Näheres siehe Karte. Ich habe genau den Weg auf der Karte genommen und
das hat sich bewährt. Der Forstweg ist nicht sehr steil außer kurz vor der
Reiteralm. Ist sinnvoll, die Strecke wirklich in dieser Richtung zu fahren, da
die Wegweiser einseitig angebracht sind. Circa fünf Minuten nach der Reiteralm
ist der Wegweiser etwas zweideutig. Hier geht's wirklich rechts den Berg
hinunter. à
Top50 Overlay,
Variante
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Bike: Röthelmoos, Eschlmoos
Auch hier bin ich dem "Chiemgauer MTB-Marathon" Wegweiser gefolgt. Kurz nach
der Röthelmoos-Alm bin ich dem Schild nach links ab auf den Weg Nr. 57. Das ist
vermutlich eine unnötige Strapaze. Leichter geht's auf dem 55-er. Vorsicht,
eine Bewirtschaftung gibt es auf der Eschlmoos anscheinend nicht.
à Top50
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Radeln: Nach Traunstein über Inzell, Siegsdorf
Zunächst auf der Strasse nach Zell. Dann links ab Richtung Infang auf den
"Chiemgau Radweg". Anfangs noch asphaltiert, dann nur noch geschottert;
teilweise geht es richtig den Berg hoch. Bevor es nach Inzell runtergeht, links
ab Richtung "Wald" auf den "Traun-Alz-Radweg" (außer wenn will in Inzell
Sightseeing machen). Ab hier erst mal asphaltiert nach Hammer (an der
wichtigsten T-Kreuzung steht kein Schild). Vor Siegsdorf auf die Schilder
achten. Wenn nicht zufällig einer vor mir hergefahren wäre, hätte ich mich
verfahren. Es kreuzt nämlich ziemlich unvermittelt die Strasse und geht danach
auf einem schmalen Waldweg weiter. In Siegsdorf könnte man das Mammut-Museum
besichtigen. Ich lasse das mal und versuche wieder auf den Traun-Alz-Weg zu
kommen. In einem Ort, wo mehrere Radwege sich kreuzen und mehrere Richtungen
möglich sind, wäre eine bessere Beschilderung denkbar :-). Die nette
Verkäuferin in einem Blumengeschäft schickt mich also Richtung Freibad und da
komme ich tatsächlich wieder auf die Fährte. Auf feingeschottertem Weg zwischen
Bahn und Traun geht es flott nach Traunstein. Dort ist es so beschaulich, dass
ich beschließe, auf einen geplanten Trip nach München zu verzichten. Nach
anfänglichem Frust häufen sich die Eiscafes in Richtung Marktplatz. Zurück habe
ich die Deutsche Bahn DM 4,80 verdienen lassen.
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Wandern: Rauschberg
Mit dem Radl zum Parkplatz der Rauschbergbahn. Noch besser: Ein Stück weiter
die Strasse nach Berchtesgaden und beim nächsten Parkplatz nach der Abzweigung
zur Rauschbergbahn starten. Im Wald hoch bis zur Verzweigung "Leichter
Weg"/"Schwerer Weg". Ich habe den schweren genommen. Der andere ist
wahrscheinlich eine elende Hatscherei auf Forstwegen. Der "Schwere" ist ein
wirklich interessantes Steiglein. Ein Stück weit quert es die Steilwand es
Rauschberg. Technisch kein Problem, aber es ist halt ein Steig, auf dem es
rechts fast senkrecht runter und links fast senkrecht hoch geht, dazwischen 50
cm Weg. Eigentlich wäre ein Berghelm angebracht. Nach der Kurve zur Südseite
erscheint zwar die Sonne, sie wird aber immer wieder vom lichten Wald
gemildert. Vorher war Schatten total - bei frühem Aufbruch, versteht sich (7:30
Uhr im August). Trotzdem hatte man immer wieder schöne Ausblicke auf
Ruhpolding. Bald trifft man auf den Weg von Laubau und dann wird der Steig zur
Autobahn. Bis zum Gipfel nichts Neues. Abwärts habe ich mir die Bahn geleistet.
Das Verhältnis von Abfahrenden zu Auffahrenden war 20:2. Circa 20 Personen
fasst die Kabine. Der zweite war der Chauffeur. Das war eine schöne
Halbtagestour. à
Top50 Overlay
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Wandern: Sonntagshorn
Eine Tour zwischen Fluchen und Staunen. Staunen über die landschaftliche
Schönheit des Kraxenbachtales mit seinen Wasserfällen. Fluchen über den Anstieg
im Schotterfeld des hinteren Kraxenbachtales zum Sonntagshorn.
Von Ruhpolding bin ich mit dem Radl zur Schwarzachenalm gefahren (ca.35 Min).
Dort stehen sicher schon einige Fahrräder außer man ist früh dran. Ideal ist es
sicher, im mittleren Kraxenbachtal auf- und das hintere abzusteigen. Diese Tour
ist hier beschrieben.
Ich wollte die Kletterei des mittleren K. vermeiden und bin das hintere
aufgestiegen. Das Schotterfeld zwischen Höhenmeter 1450 und 1850 war seit
langem das Ätzendste, was ich gegangen bin. Nur für Masochisten zu empfehlen.
Auch vorher, kurz vor dem letzten Wasserfall gibt es eine heikle Stelle. Aber
der Abstieg entschädigt. Man muss sich aber darauf einlassen, im Schotter
"abzufahren". Sonst läßt man die Tour am besten ganz oder geht sie aus dem
Heutal an. Das letzte Stück zwischen dem Ende des Schotterfeldes und dem Gipfel
geht steil bergan und ist mit ein paar Schrofenklettereien, teilweise am Grat,
durchsetzt.
Eine Alternative wäre vielleicht, über das Heutal auf- und das Kraxenbachtal
abzusteigen. Das kostet aber bestimmt zusätzliche zwei Stunden.
Verglichen mit dem Rauschberg ist das Sonntagshorn eine durchaus erste
Bergfahrt. Sowohl von der Länge (rauf und runter ca. 7+ Stunden) als auch von
der Schwierigkeit.
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Wandern: Staubbachfall - Heutal
Sehr romantische Tour von der Laubau ins Fischbachtal, hinauf zum Staubbachfall
und weiter nach Heutal. Dort kann man einkehren. Das Problem an dieser Strecke
ist der lang(weilige) Anmarsch bis zum Anstieg zum Staubbachfall. Den kann man
z.B. mit dem Fahrrad (ein normales genügt) verkürzen. Es gibt aber auch eine
Pferdekutschenfahrt der Kurverwaltung bis zum Endpunkt der Schotterstraße.
Wahrscheinlich reicht die Pause aber in diesem Fall nur, um bis zum
Staubbachfall aufzusteigen (ca. 20 Min.). Bis Heutal und zurück schafft man es
nicht. Da müßte man schon auf die Rückfahrt mit der Kutsche verzichten.
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Quellen
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Wander-/Radkarte des Verkehrsvereins Ruhpolding
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Kompass Wanderkarte Nr. 14: Bercht. Land, Chiemgauer Alpen
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Köberl/Stumtner: Radwandern Mountainbiken, 50 Touren
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Kompass Wanderkarte Nr. 10: Chiemsee, Simssee
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Top50, amtliche topogr. Karten
auf CD
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Rother Wanderführer: Chiemgau
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